2013

LMM-Final Schüpfheim

Meine Mannschaft erobert den grandiosen 2. Rang.   Rangliste  


13.9.13 vorzeitiges Saisonende: der Muskelfaserriss ist noch nicht ausgeheilt!

Trotz guten Heilungsverlauf rät der Sportarzt von Wettkämpfen ab. 


Vom Sportarzt bestätigt: 2 cm grosser Muskelfaserriss; bis 4 Wochen Wettkampfpause!


SM 10-Kampf: Nach 2 PB's am ersten Tag folgte das Out noch vor der Lieblingsdisziplin

Nach harzigem Start im Hunderter und im Weitsprung folgten im Kugelstossen und im Hochsprung neue persönliche Bestwerte. Auch die 400m-Zeit war für die Windverhältnisse okay. Die Ausgangslage des zweiten Tages mit dem Hürdensprint war vielversprechend. Dann das Out!   Rangliste

Mit 11.80 im Hunderter kam ich zwar noch nicht an meine Wunschzeit ran, verlor aber nicht allzuviel auf meine direkten Konkurrenten. Im Weitsprung gelang der Absprung bei keinem der 3 Sprünge wirklich und ich musste mich mit 6.13m zufrieden geben. Mit technisch sauberen Stössen erreichte ich im Kugelstossen eine neue Bestweite (13.24m). Dies motivierte auch im Hochsprung, der extrem spannend verlief, waren doch bei 1.80m noch alle Mitkonkurrenten drin. Nach knapp nicht geschafften 1.92m gelten die übersprungenen 1.89m als meine neue Besthöhe. Mit Respekt vor den Windböen ging ich den 400-er nicht mit letztem Risiko an. Mit der Zeit von 53.10 war ich bei den Leuten. 


Da mit Benjamin Gföhler der klare Favorit mit einem Weitsprungnuller (3 mal Übertritt) ausstieg, war das Ziel am zweiten Tag klar. Ein guter Hürdensprint soll die Medaillenchancen bestärken. Voll motiviert ging ich in die Vorbereitungen. Bei einer der letzten geplanten Startübungen gabs einen stechenden Schmerz in den Oberschenkel. Nach sofortiger Behandlung durch den Physiotherapeut versuchte ich das Rennen doch noch aufzunehmen. Nach dem ersten Startversuch (Fehlstart) musste ich den Zehnkampf jedoch abbrechen. Komische Gefühle kamen auf: Trauer, Wut,  Schei... ,  wie gehts weiter ??? Ist die Saison bereits frühzeitig beendet??


Letzte Chance in La Chaux de Fonds

Die letzte Möglichkeit die Limite für die U20-EM zu schaffen, bot sich am internationalen Meeting in La Chaux de Fonds. Trotz Männerhürden (1.067m) wollte ich die Chance packen. Nur 8 Hunderstel fehlten schliesslich.

Am Freitagmorgen bekam ich die Meldung des Nationaltrainers, dass die Organisatoren des Swiss Meetings in La Chaux de Fonds keinen Lauf über die U20-Hürden bereitstellen wollen. Ich entschloss mich trotzdem daran teilzunehmen. Eiligst absolvierte ich am Freitagabend einige Läufe über die hohen Hürden. Die Umstellung gelang gut. 

Am Sonntagmorgen früh reisten wir guten Mutes nach La Chaux de Fonds. Die Uhren stoppten im Vorlauf bei 14.92 s, dies war 12 Hunderstel zu langsam. Diese Zeit konnte ich ich im B-Final nochmals verbessern. Trotz der nochmaligen Steigerung, trotz der tollen Zeit war die Enttäuschung gross.


Es sollte nicht sein! 2 Hunderstel fehlen zur EM-Limite.

Die 14.42 scheinen gebucht zu sein. An der Juniorengala in Mannheim (D) in einem hochkarätigen Feld gelang mir ein guter Hürdenlauf. Jedoch stoppte bereits ein zweites Mal in Folge die Zeitmessung 2 Hunderstel zu spät.  Film

Es herrscht ein spezielles Feeling am bestbesetzten U20-Meeting. Athleten aus aller Welt (Australien, Neuseeland, China, Saudiarabien, ...) triffst du in der Einlaufhalle. Deutsch, aber vorallem englisch wird gesprochen. "Zwei-Meter-Stangen" üben Hochsprung. Geschätzte "110-Kilo-Brocken", wo die Kugel in ihren Pranken kaum mehr sichtbar ist, laufen sich warm. Dies beeindruckt!

In der Mitte der Halle sind 4 Hürdenbahnen bereitgestellt. Man läuft sich ein, ist gut drauf, das Gefühl stimmt. Wenn man jedoch mit einem Auge die Konkurrenten schaut, wird man wieder unsicher: "Sind die jetzt nicht um einiges schneller über die Hürden gelaufen? Wie machen die das?" 

Spätestens im Callroom steigt die Nervosität. Man wartet geduldig, bis man aufgerufen und zum Stadion begleitet wird. Nun gilt es ernst!

Gleich nach dem Startschuss katapulieren sich die Konkurrenten aus den Pflöcken. Die erste Hürde ist geschafft, der Rhythmus stimmt, ich versuche zu beschleunigen. Ein runder Lauf ist gelungen. Die Zeit des Laufsiegers (ein Brite) 13.91. Genügt meine Leistung? Das Warten scheint unendlich. Nach einem Anruf in die Schweiz zur Mutter, die den Lauf im Internet verfolgt hat, die Ernüchterung. Wieder 14.42!


Bronzemedaille im Zehnkampf am eidgenössischen Turnfest in Magglingen 

Am ersten Tag noch auf Platz 8 liegend reichte es mit sehr guten Leistungen am Sonntag aufs Podest. Der Disziplinensieg im Hürdenlauf, die Egalisierung der PB im Stabhochsprung und ein taktisch klug gelaufener 1500m - Lauf verhalfen zu dieser Superleistung. Der Lohn für dieses verlängerte Wochenende war eine wunderschöne Bronzemedaille.   Rangliste    Fotos

Mit 11.80 im 100m-Lauf und 6.38m im Weitsprung verlief der Start am Samstag harzig. Auch die ersten zwei Versuche im Kugelstossen landeten nicht im vorgeschriebenen Feld. Der dritte Versuch musste klappen. Mit 11.15 war ich schlussendlich bei den Leuten. Der Hochsprung war die bestgelungene Disziplin des ersten Tages. Obwohl nur 5 Versuche erlaubt waren, übersprang ich die 1.85m. Dies war nur 1 cm unter meiner persönlichen Bestleistung.

Der Disziplinensieg im Hürdenlauf spülte mich zum Start des zweiten Tages um einige Plätze nach vorne. Auch mit den Diskus- und Speerwürfen war ich bei den Besten dabei. Die Egalisierung meiner Bestleistung im Stab war nötig, um die Möglichkeit den letzten Podestplatz zu erreichen, nicht zu verlieren. Mit einem taktisch klugen 1500m-Lauf mit neuer PB erreichte ich mit 15 Punkten Vorsprung auf den vierten den Bronzemedaillenplatz.


Limite für Juniorengala in Mannheim geschafft

Die 14.42 im 110m Hürdenlauf in Götzis sollten für das Aufgebot an die Juniorengala in Mannheim reichen. Auch wenns mit 2.1m Rückenwind ganz wenig zuviel war.

Die Fahrt nach Götzis (A), nur für diesen einen Lauf, hat sich gelohnt. Bei endlich guten äusseren Bedingungen war der Start verhalten, doch nachher gelangen mehrere Hürden ideal. Ein leichter Anhänger bei der sechsten Hürde verzögerte jedoch den Lauf noch. Für die Qualifikation an die EM in Rieti fehlen noch 2 Hunderstel. Wo die zu holen sind, weiss ich und bin somit zuversichtlich, dass dies gelingen wird.

 

 

Foto von Hansjörg Brunhart (EKM Küssnacht)

 


Schöner Abschluss an der EKM in Küssnacht

Mit 44.00 gelang uns (Marco Höfliger, Raphael Holdener, Nicolas Meister und René Föhn) eine sehr gute Zeit im 4 x 100m Staffelrennen. Drei Silbermedaillen, ein dritter Platz und zwei lederne war meine Ausbeute vom verregneten Wochenende.   Rangliste    Fotos


Samstag: kühle Temperaturen, strömender Regen

 

Die Zeit von 14.83 im 110m-Hürdenlauf ist bei diesen Verhältnissen okay. Auch der Speerwurf gelang mit 40.49m zufriedenstellend.

 

Sonntag: Je besser das Wetter, desto besser die Leistungen. Während der Weit- und Hochsprung nicht wunschgemäss gelang, konnte ich mit der 6kg-Kugel eine neue PB (12.92m) stossen. Auch mit der Weite im Diskus (34.91m) kann ich zufrieden sein.

alle Fotos von Hansjörg Brunhart ( Sa  So So )

 


Solider, guter Start in die neue Leichtathletiksaison

Trotz windigem Samstag und verregnetem Sonntagmorgen gelangen mir 4 Bestleistungen. Am Ende resultierte mit 6454 Punkten der 3. Rang am traditionellen Mehrkampfmeeting in Landquart.  Rangliste   Fotos

Der erste Tag war geprägt von starken Windböen. Der 100 m Lauf in 11.88 s mit über 3m Gegenwind und der Weitsprung (6.48 m) mit Rückenwind gelangen mir jedoch nicht schlecht. Ausgezeichnet lief es mir beim Kugelstossen 12.55 m (PB) und im Hochsprung 1.86 m (PB). Der 400 m Lauf ging ich zu langsam an und konnte die verpendelte Zeit nicht mehr aufholen (54.18 s).  

Bei Regen und kalten Temperaturen war die Hürdenzeit von 14.63 s ein guter Start in den 2. Tag. Gleich mit dem ersten Wurf gelang mir im Diskus und im Speer eine gute Weite, sodass ich die nächsten Würfe mit mehr Risiko ausführen konnte. Während im Diskus die Flugbahnen zu steil gerieten, zerrte ich den Speer (PB) jeweils zu fest nach unten und es gelangen mir keine Verbesserungen. Eine nervliche Höchstbelastung musste ich im Stab erdulden. Die Anfangshöhe von 3.60m übersprang ich erst im dritten Versuch. Die gültige Höhe von 3.80m ist somit okay. Im abschliessenden 1500m-Lauf bedeuteten die 4.45.62 (PB) eine Verbesserung um 4 s.



Sturz im Hürdenlauf und PB im Diskus

Zwei Disziplinen - zwei Gefühlswelten. Ein Sturz bei der ersten Hürde und eine persönliche Bestleistung im Diskus.      Rangliste

Nach gutem Einlaufen und sicherem Gefühl war der Start zu aggressiv, die Distanz zur ersten Hürde zu kurz, sodass sich ein Sturz nicht verhindern liess. Dies bedeutete das erste Ausscheiden überhaupt an einem Wettkampflauf.

 

Erholt vom Schock und neu motiviert gelang mir anschliessend eine neue PB im Diskuswurf. Alle Würfe waren sicher , der Bewegungsablauf stimmte. Von Wurf zu Wurf konnte ich das Tempo erhöhen und im fünften Anlauf die PB von 36.99 m erreichen. Ein doch noch zufriedener Samstag! 



Sieg an der LMM in Wangen


 

Mit 13351 Punkten siegten wir vor dem STV Wangen. Dies sind gut 600 Punkte weniger als am Schweizerfinal letztes Jahr.  Es liegt also noch was drin.    Rangliste      Fotos

 

Bei erstaunlich gutem Wetter ging es um eine erste Standortbestimmung. Kurz nach dem einwöchigen Trainingslager in Lana konnte ich noch nicht Bestleistungen erwarten. Nach verkrampftem 100m Lauf, einem mässigen Weitsprung gelangen mir ein gute Würfe im Kugelstossen und eine tolle Höhe im Hochsprung. Ganz knapp verpasste ich hier eine neue PB.

Ziel mit der Mannschaft eine gute Punktzahl zu erreichen und sich für den Schweizerfinal zu qualifizieren ist sicher geschafft. 

 


 

 

 


Quer durch Zug (23. März) 


 

Dieser beliebte Staffelwettkampf konnte vor vielen Zuschauern trotz kühlen Bedingungen in der Zuger Altstadt bereits zum 71. Mal durchgeführt werden. Auch der ETV Schindellegi war mit einigen Mannschaften in den Kategorien G, J, H, K, L und B dabei. 

(RanglisteFotos)

 

Wir starteten ein zweites Mal in der Männerkategorie Sprinter (Kat. B) und erreichten einen sehr guten  5. Rang, obwohl mir der Start nicht optimal gelungen war. Ein Stolperer am Start verhinderte, dass ich mit den Spitzenläufern mitkam. Ich musste mich hinten anschliessen, Überholmöglichkeiten waren kaum vorhanden und konnte so nicht wie gewünscht an Fabian Nauer übergeben.

 

 

 

 


Es läuft noch nicht wie gewünscht


Im Stabhochsprung verhalf mir eine Stunde Wartezeit nach dem Einspringen nicht grad zur nötigen Sicherheit. Der Hürdenvorlauf mit einem sehr guten Schlussteil war okay. Der Finallauf gelang nicht nach Wunsch.

Während ich im Stabhochsprung die 3.70m noch sicher überspringen konnte, war bei der nächsten Höhe leider bereits Schluss. 

Nach einem mässigen Start gelang mir beim Hürdenvorlauf eine sehr gute zweite Hälfte, wo ich noch Plätze und Zeit gutmachen konnte. Dies bedeutete die Qualifikation für den Final. Gleich die erste Hürde gelang da aber nicht nach Wunsch; es verdrehte mich, der Rhythmus war gebrochen und die Konkurenten weg. Es reichte noch für den 6. Platz.



Undankbarer vierter Rang an der MK-Schweizermeisterschaft in St. Gallen


Fehlende Explosivität im Weitsprung und ein technischer Fehler im Kugelstossen warfen mich arg ins Hintertreffen. Dieser Rückstand war auch mit einer persönlicher Bestleistung im Hochsprung, guten Resultaten im Hürdenlauf und im Stab nicht mehr wettzumachen. Schlussendlich musste ich mich mit dem undankbaren 4. Platz zufrieden geben.

 

Mit 7.64 im 60m-Lauf, einem 6m-Satz im Weitsprung und den 11.06m im Kugelstossen gelang der Start in die nationalen Meisterschaften nicht nach Wunsch. Eindrücklich bestätigte sich der Aufwärtstrend im Hochsprung mit der Egalisierung der PB (1.83m). Auch die 8.38 im 60m Hürdenlauf zeigten einen Fortschritt. Nach unsicheren ersten Sprüngen im Stab gelang es mir die Höhe von 3.80m zu bezwingen, an den 4m scheiterte ich knapp. Somit war vor dem 1000m-Lauf die Rangliste klar.

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